Rosa Beeren

aus Brasilien

Grundsätzlich verträgt der brasilianische Pfefferbaum keine Kälte oder Frost. Er besitzt elegante bis zu 40 cm lange Zweige, eiförmige und immergrüne Blätter mit weißlich-grünen Blüten und rosafarbene bis hellrote Beeren. Der häufig als Zierpflanze genutzte Pfefferbaum zählt zu den Bienentrachtpflanzen und wird somit häufig von Honigbienen angeflogen. Der brasilianische Pfefferbaum und seine Beeren sind für intensive ätherische Öle mit Noten und Gewürzfacetten von Limonen, Zitronen, Weihrauch, Kiefer, Ingwer, Minze, Salbei und Fenchel bekannt.

Paprikapulver

Aus Spanien

Das edle, geräucherte Paprikapulver Pimentón de la Vera aus der westspanischen Provinz Extremadura ist eine echte spanische Gewürzspezialität. Hier sind nur erlesene Paprikaschoten aus der Region La Vera am Fuße der Sierra Gredos erlaubt. Die Herstellung erfolgt nach traditionellem Verfahren. Die Schoten werden im Frühjahr gepflanzt und im Herbst vollreif per Hand geerntet. Direkt nach der Ernte werden die Schoten getrocknet und über Eichenholzrauch geräuchert. Dabei werden sie mehrfach umgeschichtet. Die geräucherten Schoten werden ohne Kerne in Mahlwerken in bis zu 5 Mahlvorgängen zu feinem Pulver gemahlen.

Kümmel

Aus Finnland

Der finnische Kümmel zählt zu den gewinnträchtigsten Nutzpflanzen Finnlands. Viele in Finnland produzierte Nahrungsmittel gibt es nirgends sonst auf der Welt. Obwohl der Ertrag an Obst, Gemüse und Tierprodukten relativ gering sein kann, sorgen die Wachstumsbedingungen für eine herausragende Qualität. Die zu den Doldenblütlern gehörende Pflanze wird ca. 60-100cm hoch. Finnischer Kümmel ist dank seiner hohen Carvon-Konzentration, die ihm seinen besonderen Geschmack verleiht, auf der ganzen Welt gefragt, was auf seine außergewöhnlich hohe Qualität zurückzuführen ist.

Woher kommen unsere Gewürze?

und wieso?

Knoblauch

Kalifornien

Für den Knoblauch gibt es zahlreiche Anbaugebiete wie Südeuropa, den Balkan, Ägypten, China und Taiwan. Für uns von Bedeutung ist jedoch Kalifornien. Hier bekommt der Knoblauch viel Sonne und die Gegebenheiten des Bodens verleihen ihm die perfekte Note. Das kalifornische Längstal liegt im Bereich des subtropischen Winterregenklimas, während im Sommer dagegen arides Klima vorherrscht. Die Temperaturen im Längstal fallen auch im Winter selten unter 8 °C, was einen ganzjährigen Anbau ermöglicht.  Das Tal wird auch als Fruchtgarten Amerikas bezeichnet. Knoblauch verträgt sich sehr gut mit anderen Gewächsen wie Erdbeeren, Lilien oder Rosen. Wachsen können die Zwiebeln auf Höhen bis zu 90 Zentimetern, wobei die Laubblätter eine Breite von 15 Millimetern erreichen.

Safran

Aus Griechenland

Safran gehört zu den edelsten und teuersten Gewürzen der Welt und trägt daher zu Recht den Namen „Rotes Gold“. Unseren BIO Safran beziehen wir aus dem einzigen Safran-Anbaugebiet in Griechenland – aus der Region Kozani, wo der Safran vor Allem für seine besonders hohe Farbqualität und seinen intensiven Geschmack bekannt ist. Er zählt weltweit zu den qualitativ Hochwertigsten und genau aus diesem Grund hat er seinen Weg zu STAY SPICED ! gefunden. 

Der Anbau findet in verschiedenen kleinen nordgriechischen Dörfern wie Krokos, Ano Komi, Kato Komi, Karyditsa, Kozani, Agia Paraskevi, Aiani, Vathilakos, Kesaria, Etrana oder Lefkopigi statt.

Ein routinierter Pflücker erntet in der zweiwöchigen Blütezeit im Herbst täglich rund 60 bis 80 Gramm – für ein Kilo Safran werden etwa 150.000 Blüten und eine Anbaufläche von 2.000 Quadratmetern benötigt. Safran zählt aufgrund seiner Exklusivität zu den meistkopierten Gewürzen der Welt, daher ist der Einkauf absolute Vertrauenssache.

Zu den Qualitätsmerkmalen von Safran gehören vor Allem der Picrocrocinwert (70), sowie der Safranalwert (20 < x < 50) und Crocin.

Den unverkennbaren Geschmack von Safran - erdig-bitter-süß, mit einer feinen Honignote – rührt vom so genannten „Picrocrocin”-Anteil her.

Crocin verleiht Gerichten die goldgelbe Farbe und Safranal sorgt für den kräftig-aromatischen Duft, der den Safran so unverwechselbar macht.

 

Paprika

Ungarn

Die zwei größten Zentren der ungarischen Paprika sind die Städte Szeged und Kalocsa. Die Bauern brachten durch spezielle Veredelung ausgezeichnete Sorten zustande, darunter scharfe, aber auch Sorten ohne Schärfe. Für Qualität und Schärfe des Gewürzpaprika sind die Auswahl der Sorten und die Zusammensetzung der verwendeten Pflanzenteile (Fruchtfleisch, Scheidewände und Samenkörner) wichtig. Entsprechend groß ist die Vielfalt. Was gegeben sein muss, ist ein warmer, windgeschützter Platz mit viel Licht und direkter Sonneneinstrahlung, den Winter über muss in Gewächshäuser ausgewichen werden.

Canehl-Zimt

Sri Lanka

Die Hauptanbaugebiete von Canehl sind Sri Lanka, Madagaskar und die Seychellen. Unser Sri Lanka Canehl wird in Zimtgärten angebaut und strauchartig gehalten. Alle zwei Jahre schneidet man zur Monsunzeit die 2-3 m langen Schösslinge, deren Rinde vom Holz abgezogen wird. Von diesen Rindenstücken werden die äußeren Korkschichten und Primärrinden abgeschabt. Die zarten Innenrinden werden ineinandergeschoben und zuerst im Schatten und dann in der Sonne getrocknet. Sie erhalten dadurch die typische gelblich-braune Farbe . Die Qualität richtet sich nach Farbe und Feinheit der Rinde. Canehl hat einen feinen, aromatischen Duft und schmeckt süßlich und feurig-brennend.